13. Juli 2020 - Beiträge - Allgemein - Autor

Qigong im Grünen

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Bei unserer ersten Veranstaltung im Juli starteten die Landfrauen mit einem ersten Einblick in die Welt des Qigong, eine alte chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist.

Besonders gefreut haben wir uns, dass Frau Sandra Castell, zertifizierte Kursleiterin der Deutschen Qigonggesellschaft, uns hierbei anleitete. Sie startete mit einer kurzen Erklärung über Entstehung und Wirkung. Im Schatten unter den Bäumen beim Freibad entstand unter den Klängen von Musik und der gut verständlichen Anleitung unserer Referentin eine eigene wunderbare Welt in meditativer Stimmung.

Wir starteten mit einer Schüttelübung. Diese wirkt vitalisierend und ausgleichend. Sie wird zur Lockerung des ganzen Körpers, zur Anregung des Stoffwechsels und zum Ausleiten verbrauchten Qis praktiziert. Das Schütteln bewirkt eine sofortige Verbesserung der Blut- und Qi-Zirkulation, die Gelenke werden gelockert, die Organe bewegt und die Energiekanäle, die sog. Meridiane durchlässig gemacht.

Weiter ging es mit dem Abklopfen der Meridiane (Energieleitbahnen), dabei wird der Energiefluss angeregt. Das Wecken des Qi`s ist eine gute Vorbereitung auf die folgenden Qigong-Übungen.

So vorbereitet, durften wir 5 einfache Übungen aus den 18 Übungen des Taiji-Qigong, die uns Frau Castell herausgesucht hatte, mitmachen. Schnell fanden wir Gefallen an der Arbeit mit unserer Lebensenergie, an den langsamen und fließenden Bewegungen. Der Leichtigkeit und Gelöstheit die sich daraufhin im ganzen Körper einstellt. Bald schon waren uns der wichtige Speicherort des Qi, das Dantian, und die Bedeutung des Nierenbereichs nicht mehr unbekannt. Mit ausleitenden Übungen beendeten wir diese erste Begegnung mit Qigong.

In Gemeinschaft und doch jeder in sich, genossen wir alle den herrlichen Abend und die neuen beeindruckenden Erfahrungen.

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg. (Buddah)

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